Kleinstadt-Leben hinterlässt seine Spuren. Besonders was Geräuschkulissen betrifft. Was für ein Herzüberlaufgefühl also heute morgen. Ich sitze am Frühstückstisch, werfe wie immer meinen Computer an und höre: erst mal nix, was mich per se schon mal unglaublich basic-glücklich stimmt. Aber unter die Morgenstille schleicht sich ein lang ersehntes Geräusch. Das kratzige Geräusch eines Straßenbesens auf den Steinen.

Es gibt sie noch: die Straßenfeger

Ich kann es nicht fassen und möchte kurzfristig Orden an die Straßenkolonne verteilen oder wenigstens meine Telefonnummer, damit wir in Kontakt bleiben…. weil da muss es eine starke Verbindung geben zwischen uns. Ja, ruft mein Herz und hüpft außer sich vor Freude: ein Basic-Geräusch. Endlich Seelenverwandte!! Wo wart ihr all die Jahre? Wie oft habe ich in Hamburg bedauert, dass eure Kollegen nichts mehr übrig haben für ordinäres Fegen mit dem Besen.

Moderne Methoden des Straßenfegens

Da haben sich andere Geräte konkurrenzlos gegen alte Straßenbesen durchgesetzt. Wie diese unglaublich lauten Maschinen heißen, die mittels heißer Luft den Staub von den Straßen pusten, weiß ich nicht. Allerdings habe ich selten so ein unromantisches Geräusch wie diese Luftbläser gehört. Dazu kommen in meinem Kopf keine Bilder von friedlichen Menschen, die entspannt grüßend vorbeischlendern.

Die basic-Lösung

Solche Bilder entstanden aber heute Morgen an meinem Frühstückstisch, den fegenden Straßenmännern sei Dank. Was für ein herrlicher Tagesbeginn in bester basic-Manier!