• be basic,  Gute Arbeit

    Wo die Liebe hinfällt

    »Wo die Liebe hinfällt« denke ich oft, wenn ich Paare sehe, die offensichtlich keine Standard-Beziehung führen. Bin ich dann im Job-Alltag widrigen Umständen ausgesetzt, frage ich mich: Was meinst du, lieber Job, sind wir zu verschieden, du und ich? Muss ich dich trotzdem lieben? Auch dann, wenn du mich nicht zurück liebst? Was, wenn du stattdessen rabiat zu mir bist und mein Selbstwertgefühl auf wackeligen Beinen um Beistand bittet?

  • Blauer Rock und Rosenstrauß von sanderbasics
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    Liebesgrüße auf Umwegen

    Meine Einkaufstasche randvoll neben mir, höre ich hinter mir einen älteren Herrn mit zerknautschter Stimme: »Heute ist wohl mein Glückstag!« Ich drehe mich um und sehe ihn mit einem kleinen Strauß roter Rosen in der Hand. Offensichtlich ein Fundgut aus seinem gerade gekaperten Einkaufswagen. »Leider nicht ganz mein Geschmack«, nuschelt er vor sich hin. »Hm,« denke ich, eigentlich ist das jetzt dein Einsatz Lotte. Frag ihn einfach, weil dieser Strauß rote Rosen ganz genau dein Fall ist. Einen Moment zu lang zögere ich und

  • Bild Schriftzug mit Text Glück am Boden
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    Glück am Boden

    An den sorgenvollen Blick meiner Großmutter bei unseren Ausflügen ins Grüne erinnere ich mich gut. Er kam immer dann zum Einsatz, wenn ich wieder alles mögliche, was mir vor die Füße kam, sofort in die Hände nahm, um es zu von allen Seiten zu inspizieren. Immer mit großen Augen, als läge eine ganze Welt in meiner Hand. Allerdings lernte ich schnell, dass

  • Bild Glückliche Leerstellen
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    Hier geht’s lang – Veränderung!

    „So soll es sein, so kann es bleiben, so hab ich es mir gewünscht“. Läuft dieser Song im Radio, summe ich oft gut gelaunt mit. Heute allerdings macht mich der Song stutzig. Was ist das für eine Aussage? Ich frage mich, ob der Singende das schon mal wirklich ausprobiert hat, wovon er da so begeistert singt. Klar, jeder kennt Momente, die er nie wieder loslassen wollte und die für immer so bleiben sollten. „In der Realität allerdings hinkt dieses Modell, oder?“, frage ich mich. Käme eine Fee und ich dürfte mir einen einzigen Augenblick aus meinem Leben für den Rest meines Daseins wünschen,

  • Bild Beitrag Das komische Leben
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    Der kleine Lord und ich

    Gemütlich sitze ich auf der Couch und sehe mir „der kleine Lord“ an. Und ja, die Heulerei geht schon los, wenn dieser unglaublich blonde Zeddie das erste Mal die Gemeinheiten seines grätzigen Großvaters ignoriert und einfach mit den Worten: „ich weiß, dass du gut bist, Großvater“ wegliebt. Und es wird immer schlimmer. Bis sich am Ende des Films gefühlt eine Zehner-Großpackung Taschentücher neben mir auftürmt. Ich vergesse alles, was grau ist und sehe nur noch liebenswerte kleine Lords um mich herum. „Das ist Weihnachten“ denke ich schneuzend und verkrieche mich noch ein kleines Stückchen tiefer in dieses flauschige „Die-Welt-ist-so-schön-Gefühl“. Ich fange an zu begreifen, wie wichtig Weihnachten ist, wenn

  • Bild sanderbasics
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    Herr Fromm, wer bin ich ohne das alles?

    Wenn ich mit Erich Fromm zusammen am Kaffeetisch säße, würde ich ihn als allererstes fragen, warum er seine dritte Frau nur neun Monate nach dem plötzlichen Tod seiner zweiten geheiratet hat. Worauf er wahrscheinlich seine Augenbrauen nach oben ziehend auf seine Privatsphäre verweisen würde. Was mich dazu veranlassen würde, in dieser Richtung vorerst meine Klappe zu halten. Muss er ja wissen. „Eigentlich interessiert mich auch etwas ganz anderes, Herr Fromm“, sage ich, „mich interessiert am allermeisten: Was ist Ihre Antwort auf Ihre eigene zu Lebzeiten gestellte Frage?“ Wer bin ich, wenn ich das alles nicht mehr habe, wenn es mir genommen wird? Ich sehe ihn mit großen Augen an und…

  • Bild Rock sanderbasics
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    Rockfrage: Mit oder ohne?

    Heute ich bei der Schnittstelle. Ich gebe meinen ersten Rockschnitt auf Plotter in Auftrag. Herrlich. Und die supersympathische Schnittfrau fragt: „Also ohne Schlitz?“ Ich: „Äh, ja! ODER? Was meinen Sie?“ Sie: „Hm, für die Beweglichkeit ist ein Schlitz gut, aber eigentlich ist der Schnitt ja nicht supereng und es gibt genug Laufweite.“ Ich: „Ja, aber jetzt wo sie es sagen…, auf dem Rad ist es manchmal schon sehr knapp. Da wünsche ich oft dann doch einen Tick mehr Bewegungsfreiheit .“ Sie: „Ja, dafür wärs gut.“ Ich in Gedanken: „Och Mensch, wenn jetzt Britti hier wäre, die wüsste, was zu tun ist.“ Hin und her und her und hin. Ich: „Okay,…

  • be basic

    Glücklich in FREMDEN BETTEN

    Urlaub für nix – das geht! Einfach auf www.nightswapping.com anmelden und via Tauschprinzip eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten. So bildet sich Guthaben, das bei anderen Mitgliedern abgewohnt werden kann. Und das in 160 Ländern! Mit bisher 20.000 Unterkünften! Viel Spaß in Paris, London, New York, Tokio… :O)